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Am Anfang verwende ich Gebläse-Entlader, deren Motoren meistens Kohlebürstenmotoren mit hoher Drehzahl sind. Durch Modellflugschrauben wird sehr starke Abluft zur Entionisierung verwendet, die dann wirklich gute Streamer am Torus erzeugt. Nachdem ich einen Kupferrohrtank-Gebläse-Entlader gebaut habe, dessen Tanks mit Kühlerflüssigkeit befüllt werden können, erreiche ich eine weitere Leistungssteigerung der Entladungen. Die Eigenschaften dieses fortschrittlichen Entladers sind vor allem die, dass sich die Tanks kaum erwärmen und die Funken der doppelten Funkenstrecke durch die Abluft von oben nach unten hin und her bewegt werden, sodass die Oberflächen der Tanks gleichmäßig oxidieren. |
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Oben
Gebläse-Entlader
Links
Kupferrohrtank-
Gebläse-Entlader
Rechts
Rotations-Funkenstrecke |
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Zu allen Erfahrungen kommt später dann eine Rotations-funkenstrecke hinzu, mit der ich wirklich das Maximum meiner mittleren Tesla-Anlage erreiche. Angenehm ist die Tatsache, dass das lästige Heulen des Gebläses nicht mehr da ist.
Mit der Bauart der Kondensatoren habe ich sofort Erfolg. Aluminiumfolie auf Kunststoffplatten aufgeklebt, erweist sich als äußerst praktisch. Die Menge der Platten ergibt dann die maximale Kapazitätshöhe. Leider kann ich die Kondensatoren nicht effektiv berechnen. Durch den Einbau in Kunststoffbehälter aus PPH und die Isolation durch reines Rapsöl, schaffe ich durchschlagsichere Kondensatorenblöcke.
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Im linken Bild sind ein paar Kondensatoren abgebildet, mit denen ich regelmäßig arbeite. Daneben kann man das Innenleben betrachten. Ein 5-teiliges Plattenpaket aus 116 ABS-Platten, die zusammen den Kondensator meiner großen Tesla-Anlage bilden.
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Entladungen aus meinen Teslaspulen
Die kleine Anlage mit einem OBIT als Netzteil
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Die kleine Teslaspule in Betrieb. Wie weiße Wolle oder Pilzmycel entwachsen dem vernickelten Messingtopf feine Streamer in alle Richtungen. Der Rand des Topfs beeinflusst das Treiben, denn durch die starke Krümmung desgleichen werden die Entladungen besonders konzentriert. |
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Mit dem offenen Rohr ohne Abschlusskapazität (Torus) entstehen sehr schöne Büschelentladungen, die besonders an Lötstellen oder Drahtenden austreten. Hier wird der Sekundärspule ein Staniolkneuel entgegengestreckt. |
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Die kleine Anlage außer Betrieb. Der Kondensator ist im Kleinen genauso konstruiert, wie die großen der leistungsfähigeren Anlagen. Der Primärdraht ist hier korbförmig angebracht, bautechnisch allerdings etwas schlecht gewählt. Die Funkenstrecke besteht nur aus zwei Spitzenelektroden, die sich gegenüberstehen. Aus Platzgründen baute ich sie direkt an den Kondensator. |
Die mittlere Anlage
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Mit der Steigerung der Leistung des Netzteils kann ich gewaltigere Blitzentladugen erzeugen, die in der Kellerwerkstatt willkürlich in alle Richtungen züngeln.
Besonders begehrt sind Heizungsrohre, Metallteile und Kabel. Mit dieser robusten Anlage experimentiere ich mit vielen verschiedenen Gebläseentladern und Kondensatoren. Das Netzteil erzeugt eine Spannung von etwa 9 kV und hat eine Leistung von ca. 2 kW. Ich habe es selbst gewickelt. Um die Sekundärspule des Netzteils vor Rückschlagspannungen zu schützen, bettete ich es in Trafoöl ein. Ich verwende für dieses Netzteil keine Drosseln als Netzfilter, damit möglichst keine Leistung verloren geht. Rein rechnerisch beträgt die Ausgangsspannung der mittleren Anlage 750.000 V. In Wirklichkeit liegt sie durch Verluste natürlich weiter darunter.
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Links ist die mittlere Tesla-Anlage außer Betrieb abgebildet, mit Gebläse-Entlader, Kondensator und Netzteil. Daneben ist eine Entladung abgebildet, die durch Langzeitbelichtung aufgenommen wurde. |
Weitere Entladungen
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Sprühentladung in den freien Raum
(Langzeitbelichtung) |
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Streamereinschläge in Aluleiter
(Langzeitbelichtung) |
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Einschläge zwischen Drähten
(Langzeitbelichtung) |
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Streamerentladung (kurzzeitbelichtet)
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Lichtbogentätigleit zwischen Kapzitäten
(Kurzzeitbelichtung) |
Weitere Entladungen in der Kellerwerkstatt
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Willkürlich schlagen die Streamer in alle Stellen ein, die Metall enthalten oder aus Metall sind. Geerdete Stellen werden dabei bevorzugt. In Langzeitbelichtung erscheinen die Entladungen wie ein wildes Blitzfeuerwerk. Wenn man ein wenig Phantasie einbringt, hat man das Gefühl vor einer elektrischen Medusa zu stehen, um deren toroiden Kopf sich zahlreiche Schlangen wimmeln. man kann dann selbst entscheiden, ob man die Aktion wie versteinert betrachten will. Im Betrieb jedenfalls versteinert mich die Faszination immer wieder neu, wenn ich die wilden Streamer sehe. |
Die große Tesla-Anlage
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Durch gute Ergebnisse mit einem flachen Primärteller will ich außerdem wissen, wie Aluminium-Hochspannungsseil koppelt. Daher stelle ich eine Primärspule aus doppeltem Aluminiumseil her. Jetzt kommt auch der große Netztransformator ins Spiel, den ich eigens für diese Anlage schuf und den ich "Tesla-Treiber" getauft habe. Bei seiner Voll-Leistung von 10 kV und ca. 50 A stoße ich auf mehrere Probleme. Sogar der Kondensator versagt, in dem es innerliche Überschläge gibt. Mehrere Versuche unternehme ich, um die Anlage sicher betreiben zu können. Zuletzt finde ich heraus, dass die Spannung von 5,7 kV bei der Netzeinspeisung von 230 V bessere Ergebnisse einbringt. Da das Aluminium schlechter koppelt als Kupfer, baue ich eine weitere Primärspule in Tellerform. |
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Endlich sind alle positiven Komponenten vereint. Kräftige Streamer brechen aus dem Torus. |
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Beim Einschlag in die Kellerdecke musste ich feststellen, dass die Spannung die Birne des Kellerlichts erregte.
Dieses Experiment machte ich nur kurzfristig, denn bei längerem Einwirken eines Streamers kann die Leitung schaden nehmen. Auch wenn der Putz und das Gesteinsmaterial des Betons einen konzentrierten Direkteinschlag verhindern, muss man von einer stark
streuenden Koronaeinwirkung ausgehen. Dieses Experiment empfehle ich aber nicht zur Nachahmung, da es im Ernstfall zu Brandschäden führen kann. Ebenso besteht die Wahrscheinlichkeit, dass die hochfrequente Spannung weitere Zonen im Haus beschädigen kann. Bei jedem Betrieb sollte auch darauf geachtet werden, dass alle wichtigen Geräte im Haus ausgesteckt sind. |
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Bei dem Kurzexperiment spielte sich ein merkwürdiges Phänomen ein. Obwohl die Anlage bereits abgeschaltet war, glühte die Birne und die Einschlagstelle an der Wäscheleine nach. Ich versuchte es mir zunächst damit zu erklären, dass noch eine sich langsam abbauende Restladung erhalten geblieben wäre. Nachdem ich ein Gespräch mit einem bedeutenden TC-Coiler aus der Schweiz hatte, muss ich wohl diesen Verdacht ausschließen. Es bleibt bislang ein Rätsel. |
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Für die Zukunft geplantes Vorhaben:
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» Bau eines 1000-kV-Transformators
» Bau von drei Teslaspulen für Drehfeldversuche
» Entwerfen einer Tesla-Spiralspule ( andere Bauweise) für elektrische Entladungen
» Bau eines völlig in Öl isolierten Teslatransformators
» Levitationsversuche mit starken elektrischen Impulsfeldern
» Suche nach Raumenergie und Durchführung verschiedener Ideen
» Dampfmaschinenmodell nach eigener Bauweise, dazu Energieerzeugungsexperimente
» Fahrradheimtrainer mit Lichtmaschinenantrieb zur Stromerzeugung
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